HISTAMINunverträglichkeit / Histaminintoleranz - (HIT)
| Nahrungsmittelunverträglichkeiten - Histaminintoleranz |
Nachdem ich viele Jahre an sehr starken Durchfällen, sowie unerklärlicher Erschöpfung litt und ich eine Odyssee von Untersuchungen hinter mir hatte, wurde bei mir im UKB Universitätsklinikum Bonn, Sigmund-Freud Str. 25, 53127 Bonn eine HISTAMINunverträglichkeit / Histaminintoleranz - (HIT) festgestellt.
Trotz Allergiepass in welchem die Histaminintoleranz "bescheinigt" wird, werde ich noch immer von zahlreichen Ärzten fragend angesehen, wenn ich von der Histaminintoleranz berichte.
Auf diesen Seiten möchte ich ein paar Informationen zu dieser Erkrankung sammeln und nach und nach auflisten.
Bitte beachten Sie, dass ich keinerlei medizinische Ausbildung habe und dass alle hier gemachten Angeben auf persönlichen Erfahrungen beruhen. Ob bei Ihnen eine Histaminintoleranz vorliegt und wie diese zu behandeln ist, kann Ihnen nur ein Arzt sagen.
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Was ist eine Histaminunverträglichkeit?
Was ist eine Histaminunverträglichkeit? Viele Menschen leiden insbesondere nach dem Essen an unangenehmen Blähungen, Durchfällen, Übelkeit, Kopf- und Atembeschwerden oder einer laufenden Nase. Histamin ist ein körpereigener Botenstoff, der bei der Vermittlung allergischer Reaktionen eine wichtige Rolle spielt. Die Körperzellen, die Histamin herstellen, finden sich vor allem in der Haut, im Magen-Darm-Trakt und im Nervengewebe. Bei allergischen Reaktionen wird Histamin aus den Zellen freigesetzt und bewirkt z.B. an der Haut eine Quaddelbildung mit Juckreiz. Obwohl die Histaminunverträglichkeit oft mit Symptomen einhergeht, die allergischen Reaktionen ähneln, handelt es sich dabei nicht um eine echte Allergie sondern um eine Unverträglichkeit („Intoleranz“), die durch den Mangel eines bestimmten Enzyms, nämlich der„Diaminoxydase“ im Darm verursacht wird. Da dieses Enzym für den Abbau des Botenstoffes Histamin verantwortlich ist, kann es nach dem Verzehr von besonders histaminreichen Nahrungsmitteln oder auch nach der Einnahme von Medikamenten, die dieses Enzym hemmen können zu massiven Beschwerden kommen, da Histamin nicht mehr in ausreichendem Masse abgebaut werden kann. Die Symptome die eine Histaminunverträglichkeit begleiten können und insbesondere im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme auftreten sind: |

