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Kategorie: Nachrichten aus Bonn und Umgebung
Am heutigen Tage, gegen 16:20 Uhr, befuhr die 41jährige Fahrerin eine PKW mit ihrer 17-jährigen Tochter als Beifahrerin die Königswinterer Straße (L331), aus Richtung Margarethenhöhe kommend, in Richtung Ittenbach. Hinter ihr fuhren noch drei weitere Verkehrsteilnehmer mit ihren Kraftfahrzeugen. Nach ca. 200 Metern bergabwärts beabsichtigte sie nach links in eine Grundstückeinfahrt abzubiegen. Ein zu dieser Zeit in gleicher Richtung fahrender 49jähriger Motorradfahrer überholte in diesem Moment die Kolonne und kollidierte mit dem im Abbiegevorgang befindlichen PKW. Trotz umgehender Behandlung durch einen Notarzt verstarb der Motorradfahrer an der Unfallstelle. Die 41jährige Führerin des PKW wurde bei dem Unfall an der linken Körperseite verletzt. Sie und wegen eine erlittenen Schockes auch die Tochter wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der durch die aufnehmenden Polizeibeamten geschätzte Gesamtsachschaden beträgt 15000,- Euro. Ein Sachverständiger wurde zur Unfallaufnahme vor Ort hinzu gezogen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden durch das Verkehrskommissariat 1 der Bonner Polizei geführt. Für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen vor Ort war die L331 bis ca. 19:00 Uhr gesperrt.
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Kategorie: Infos der Bundesstadt Bonn
1158 Bonnerinnen und Bonner waren in den 197 Wahllokalen im Einsatz.
Der Kreiswahlausschuss hat am Mittwoch, 16. Mai, die endgültigen Ergebnisse der Landtagswahl für die beiden Bonner Wahlkreise festgestellt. Dies nahm Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch zum Anlass, sich für das Engagement von 1158 Bonnerinnen und Bonnern als Wahlhelfer zu bedanken: "Ohne Ihre Hilfe wäre diese Wahl nicht zu stemmen gewesen. Es ist gut zu wissen, dass sich die Stadt auch bei so einer kurzfristig angesetzten Wahl auf ihre Bürgerinnen und Bürger verlassen kann. Sie haben am Sonntag eine Aufgabe für unsere Demokratie wahrgenommen." Auch jenen, die sich gemeldet hatten, aber nicht zum Einsatz kamen, dankte der Oberbürgermeister für ihre Bereitschaft, sich zur Verfügung zu stellen.
In den 197 Wahllokalen sind am Sonntag insgesamt rund 1850 Walhelfer im Einsatz gewesen, etwa zwei Drittel von ihnen - die oben genannten 1185 Personen - waren nichtstädtische Kräfte. Die Wahlvorsteher und ihre Stellvertreter sowie die Schriftführer sind in Vorträgen für die Arbeit im Wahllokal geschult worden. Auf Wunsch konnten auch die Beisitzer an den Schulungen teilnehmen. Für ihre Mitarbeit, die als ehrenamtliche Tätigkeit gilt, haben die Bürger eine pauschale Aufwandsentschädigung von 35 Euro erhalten. Weitere Infos zu dieser Tätigkeit gibt es unter www.bonn.de im Bereich "Bürgerservice A bis Z" unter dem Buchstaben W.
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Kategorie: Infos der Bundesstadt Bonn
Die Zwischenergebnisse der Runden Tische können jetzt unter www.kulturkonzept-bonn.de kommentiert und angereichert werden.
Die ersten Ergebnisse der zehn Runden Tische, an denen fast 150 Expertinnen und Experten aus der Bonner Kulturszene über die Zukunft der Kultur in Bonn beraten haben, liegen vor. In einem Hearing sind die Zwischenergebnisse der Runden Tische zu Bildender Kunst, Film, Kulturellem Gedächtnis, Stadtbaukultur und Kultureller Bildung/Interkultureller Öffnung am Mittwochabend, 16. Mai, interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Kunstmuseum vorgestellt worden.
"Wie den Zwischenergebnissen entnommen werden kann, hält Bonn ein herausragendes und vielfältiges Angebot für seine Bürgerinnen und Bürger und nicht zuletzt für seine Gäste in allen Bereichen der Kultur vor. Das Angebot, die Qualität und auch die Vielfalt halten einem Vergleich sowohl mit vergleichbar großen als auch mit größeren Städten in jeder Hinsicht stand", erklärte Kulturdezernent Martin Schumacher.
Jetzt sind die Bonner Bürgerinnen und Bürger gefragt: Unter www.kulturkonzept-bonn.de können sie die bisherigen Entwürfe bis zum 16. Juni kommentieren und Anregungen dazu abgeben. Diese Kommentare und Empfehlungen fließen in die weiteren Beratungen der Runden Tische ein. Voraussichtlich im Herbst 2012 wird die Kulturverwaltung dem Kulturausschuss und dem Rat einen ersten Entwurf des Kulturkonzeptes zur Beratung vorlegen.
"Die Diskussionen an den Runden Tischen und die jetzt vorliegenden Zwischenergebnisse zeigen, dass die Kulturschaffenden in Bonn den Willen, die Kraft und auch die Kreativität besitzen, dieses Angebot nicht nur fortzuführen sondern in Teilbereichen auch zu ergänzen und weiter auszubauen. Dies wird insbesondere deutlich bei den Zielen und Maßnahmen, die bis 2022 in allen Sparten erreicht werden sollen", erläuterte Schumacher die Zwischenergebnisse. Er wies jedoch auch darauf hin, dass die Stadt diesen zunehmenden finanziellen Anforderungen im Kulturbereich in den kommenden Jahren nicht mit zusätzlichen Mitteln entsprechen könne.
Der Haushalt der Stadt Bonn sieht für 2012 Ausgaben für die Kultur in Höhe von rund 69 Millionen Euro vor. Dem stehen Einnahmen im Kulturhaushalt in Höhe von rund 10 Millionen Euro gegenüber. Bonn bewegt sich bei den Kulturausgaben im Städtevergleich im oberen Bereich, ist aber als Standort global agierender Wirtschaftsunternehmen und Wissenschaftseinrichtungen und als Sitz von Bundesministerien und -behörden nicht mit Städten ähnlicher Größe vergleichbar. Das sehr gute Kulturangebot Bonns, das neben den städtischen Kultureinrichtungen insbesondere durch die in Bonn ansässigen Kultureinrichtungen des Bundes geprägt wird, macht Bonn besonders attraktiv. Diese Attraktivität gilt es auch in Zeiten knapper Kassen zu halten, um als Stadt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels im Wettbewerb um Unternehmen und Einwohner zukunftsfähig zu bleiben.
Daher sollen für die von den Runden Tischen definierten Ziele und Aufgaben inhaltliche Schwerpunkte und Prioritäten im Sinne der Vision und der Leitlinien festgelegt werden. "Auf deren Grundlage kann dann ein herausragendes und vielfältiges Kulturangebot in Bonn, das sich an den Kriterien Qualität, Relevanz und Nachhaltigkeit orientiert, langfristig gesichert werden", so Schumacher.
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Kategorie: Infos der Bundesstadt Bonn
Auf Basis der jüngsten Steuerschätzung rechnet Kämmerei mit positiven Effekten für den aktuellen Doppelhaushalt 2011/2012 inklusive der Finanzplanung 2013 bis 2015
Die Stadt Bonn erwartet auf Basis der neuen Steuerschätzung vom 10. Mai 2012 Mehreinnahmen in Höhe von 8,2 Millionen Euro für den aktuellen Doppelhaushalt 2011/2012 inklusive der Finanzplanung 2013 bis 2015. Dies wird die Kämmerei dem Finanzausschuss in der Sitzung am 30. Mai mitteilen. "Generell bleibt die Entwicklung abzuwarten, insbesondere auch aufgrund der Schwankungsbreite der Steuerschätzdaten", so Stadtkämmerer Prof. Ludger Sander zurückhaltend.
Bei der Gewerbesteuer geht die Stadt davon aus, dass der Ansatz von 193,8 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2012 erreicht wird.
Bei der Einkommensteuer wird für das laufende Jahr (Ansatz: 138,9 Millionen Euro) mit einer Steigerung von 7,8 Prozent gerechnet. "Unter Berücksichtigung, dass im Jahr 2012 die Schlüsselzahlen der Einkommensteuer neu festgesetzt wurden und Bonn in Höhe von rund zwei Millionen Euro pro Jahr profitiert, wird erwartet, dass der Ansatz um die genannten zwei Millionen Euro überschritten werden könnte. Sollte dies eintreffen, dann könnte der volle Effekt der neuen Schlüsselzahl auch auf die folgenden Jahre wirken", heißt es in der Mitteilung. Die positive Folge: Mehreinnahmen von rund acht Millionen Euro zwischen 2012 und 2015.
Die Umsatzsteuer lag im vergangenen Jahr mit 21,5 Millionen Euro um 400 000 Euro höher als ursprünglich veranschlagt. Die Kämmerei hofft auf ein ebenfalls um 400 000 Euro verbessertes Ergebnis für 2012. "Rechnet man auf Basis des prognostizierten Jahresergebnis 2012 (21,7 Millionen Euro) weiter, dann ergeben sich Mehreinnahmen von rund 3,6 Millionen Euro für den Zeitraum 2012 bis 2015", heißt es in der Vorlage weiter.
Da die Steuerschätzdaten bei der Grundsteuer für die Bonner Verhältnisse zu hoch sind, verlässt sich die Verwaltung auf die Erfahrungswerte für Bonn. Für 2011 hat sich gezeigt: Mit insgesamt 70,2 Millionen Euro fielen die Einnahmen aus der Grundsteuer um 700 000 Euro geringer aus. Daher geht die Kämmerei bis 2015 von geringeren Einnahmen in Höhe von 700 000 bis einer Million Euro pro Jahr aus: Das macht in dem Zeitraum 3,4 Millionen Euro weniger.
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Kategorie: Infos der Bundesstadt Bonn
Familienzentren NRW: Stadt zieht nach fünf Jahren positive Bilanz - Frühzeitige Unterstützung und vielfältiges Angebot
2007 haben die ersten, vom Land geförderten Familienzentren NRW in Bonn ihre Arbeit aufgenommen – und nach fünf Jahren zieht die Stadt Bonn eine positive Bilanz.
"Die Situation der Bonner Familien hat sich durch die Arbeit der Familienzentren deutlich verbessert. Die Familienzentren entwickeln sich zu einem elementaren Baustein der städtischen Sozialarbeit. Sie helfen und unterstützen Familien frühzeitig, damit schwerwiegende familiäre Probleme gar nicht erst entstehen", so Familiendezernentin Angelika Maria Wahrheit.
Durch ihre große Nähe zu den Familien vor Ort sind die Einrichtungen ein wesentlicher Faktor der familienpolitischen Ausrichtung der Stadt Bonn geworden, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung für die Sitzung des Unterausschusses für Kinder- und Jugendhilfe am kommenden Dienstag, den 22. Mai. Da sich die Familienzentren jeweils am Bedarf in ihren jeweiligen Sozialräumen orientieren, ist ein breites Spektrum verschiedener Angebote entstanden, das die Familienarbeit der Stadt bereichert.
29 Familienzentren gibt es derzeit
Derzeit gibt es in Bonn 29 Kindertagesstätten, die sich zu Familienzentren weiterentwickelt haben und als solche zertifiziert sind. Davon befinden sich neun in Trägerschaft der Stadt, 20 in kirchlicher oder in anderer freier Trägerschaft. Ab August 2012 sollen drei weitere Kindertagesstätten zu Familienzentren fortentwickelt werden: die Katholische Kindertageseinrichtung St. Antonius (Siemensstraße), die städtische Kindertagesstätte Gerhart-Hauptmann-Straße und die Katholische Kindertageseinrichtung St. Hedwig (Mackestraße), so der Vorschlag der Verwaltung für die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 22. Mai.
Das Land NRW unterstützt die Familienzentren für ihre zusätzlichen Angebote und Aufgaben jährlich mit 13 000 Euro; Einrichtungen, die an einem Ort mit besonderem Unterstützungsbedarf aktiv sind, erhalten 14 000 Euro pro Jahr. Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen aber: Eine weitere Unterstützung durch das Land NRW ist erforderlich. Gerade die Leiterinnen der Einrichtungen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aufgrund der gestiegenen Anforderungen immer stärker belastet. Als eine Entlastungsmöglichkeit sieht die Verwaltung die Freistellung der Leiterinnen und deren Stellvertretungen.
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